Der 12. BUGA-Dialog zu Gast in Bingen. Dr. Sandra Linz von der BUGA29 begrüßt die Gäste im „Museum am Strom“. © BUGA29
01. Oktober 2026 — BUGA29

BUGA-Dialog in Bingen: Gesellschaftlicher Zusammenhalt im Fokus

Beim BUGA-Dialog spezial am 30. September in Bingen stand eine zentrale Frage im Mittelpunkt: Was braucht eine Region, damit sie sich gemeinsam und nachhaltig entwickeln kann?

Anlass für die Veranstaltung im Museum am Strom war die 7. Skulpturen-Triennale in Bingen. Unter dem Titel „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Warum nachhaltige Regionalentwicklung ohne soziale Verbindung scheitert“ ging es vor allem um Zusammenarbeit, Ehrenamt, Wissenschaft und regionale Identität.

Gemeinsam die Region entwickeln
Dr. Matthias Schmandt vom Museum am Strom, Dr. Joachim Kaffanke von der Pieroth-Stiftung und Sven Stimac von der BUGA gGmbH begrüßten die Gäste. Dabei wurde deutlich: Die BUGA29 kann Menschen, Kommunen und Institutionen miteinander ins Gespräch bringen und neue Verbindungen in der Region schaffen.

Drei Vorträge beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Prof. Dr. Michael Klemm von der Universität Koblenz zeigte am Beispiel der KuLaDig-Themenrouten, wie Kulturerbe gemeinsam sichtbar gemacht und bewahrt werden kann.

Prof. Dr.-Ing. Herbert Baaser von der TH Bingen näherte sich dem Thema aus technischer Sicht. An Beispielen aus Forschung und Alltag zeigte er, wie wichtig gute Verbindungen sind. Zudem stellte er ein regionales Forschungsprojekt vor.

Birger Hartnuß von der Leitstelle Ehrenamt Rheinland-Pfalz sprach über die Bedeutung des Ehrenamts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und darüber, wie freiwilliges Engagement unterstützt werden kann.

Abschluss auf der Skulpturen-Triennale
Zum Abschluss besuchten die Teilnehmenden gemeinsam die 7. Skulpturen-Triennale.
Der BUGA-Dialog zeigte: Eine Region entwickelt sich vor allem dann weiter, wenn Menschen und Institutionen zusammenarbeiten, Wissen teilen und miteinander im Austausch bleiben.